27.09.2019 in Reden/Artikel von Ute Vogt MdB

Rede zum Stand der Umsetzung der Agenda 2030

 
Ute Vogt, Bild des Wahlplakates zur Bundestagswahl 2017

Herr Präsident!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!

„Wir sind bei der Umsetzung der SDG nicht auf Kurs“, musste der UN-Generalsekretär António Guterres auf dem gestrigen Nachhaltigkeitsgipfel in New York feststellen. Seine Mahnung gilt dabei allen Ländern, auch uns in Deutschland. Ich freue mich daher über die Große Anfrage der Grünen, denn sie gibt uns Gelegenheit, über Erreichtes, aber ebenso über weiter notwendige Anstrengungen zu sprechen.

26.09.2019 in Reden/Artikel von Ute Vogt MdB

Rede zum Programm"Perspektive Heimat"

 
Rede von Ute Vogt im Bundestag zum Programm Perspektive Heimat

Herr Präsident!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Herr Kollege in der Beek, wenn Sie so von guter Regierung sprechen, kann ich mir nicht verkneifen, zu sagen: Sie hätten die Chance gehabt und hätten es tatsächlich beweisen können, aber Sie haben gekniffen und es stattdessen vorgezogen, hier permanent infrage zu stellen, was die Große Koalition an, wie ich finde, richtigen Programmen auf den Weg bringt.

20.05.2019 in Reden/Artikel von Ute Vogt MdB

Das Recht von Mädchen auf Bildung und Gesundheit in Krisen- und Konfliktgebieten

 
Ute Vogt, Bild des Wahlplakates zur Bundestagswahl 2017

"Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern“, so hat es Nelson Mandela treffend formuliert. Und ich will anfügen: Wer bei der Bildung von Mädchen ansetzt, gibt nicht allein einem einzelnen Menschen eine Chance, sondern löst in der Regel damit viele weitere Bildungserfolge in den Familien aus.

19.10.2018 in Reden/Artikel von Ute Vogt MdB

Zur Lage Kameruns

 

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist ja schon viel gesagt worden über die Bedeutung dieser Debatte. Ich will mich den Worten von Bärbel Kofler anschließen; denn es ist nötig, das hier zu besprechen: Es darf kein vergessener Konflikt werden. – Insofern will ich dem Eindruck entgegentreten, der in diese Debatte in Teilen vermittelt wurde, dass die Bundesregierung hier untätig wäre.

19.07.2018 in Reden/Artikel von SPD Regionalfraktion Stuttgart

Stellungnahme zur Beschlussfassung über den Entwurf des Regionalverkehrsplans Regionalversammlung 18.07.2018

 

Herr Vorsitzender, 

meine Damen und Herren,

nun wird es also Passieren: in ein paar Wochen – oder Monaten – wird es Fahrverbote in der Region geben, genauer: Fahrverbote in der Landeshauptstadt, diese allerdings mit erheblichen regionalen Auswirkungen. Sollte man mich dazu nötigen, würde ich auch die Sprachregelung des Herrn Ministerpräsidenten übernehmen: sprich: nur noch „Fahrbeschränkungen“ reden. Ganz nebenbei: Ein bemerkenswerter Umgang mit Sprache für einen ehemaligen Ethiklehrer. Das Ergebnis ist wirkungsgleich: Etwa 30.000 Besitzer von Euro-4-Dieseln(oder niedriger) in Stuttgart müssen ihre Fahrzeuge stehen lassen. Hinzu kommen noch mehr 100.000 Fahrzeuge dieser Einstufung in der Region, denen es nicht viel besser gehen wird. In der nächsten Stufe kommen dann die Euro-5-Diesel dran. Wie meinte der Herr Ministerpräsident vor ein paar Tagen: „Knödel isst man nacheinander.“

Mit diesen Fahrverboten beschäftigt sich allerdings der Regionalverkehrsplan nur am Rande. Er formuliert ein Hauptziel und die Teilziele; davon immerhin 11 (!) sind hervorragend beschrieben, nahezu kein denkbarer Aspekt wurde ausgelassen, wobei dann andererseits bei der Zusammenfassung zugestanden wird, dass sich Einzelziele „teilweise durchaus widersprechen oder sogar ausschließen können“. Nun muss ich an dieser Stelle nicht im Detail die Zielsetzungen des heute zu verabschiedenden Entwurfs wiederholen, aber dass diese „Fahrbeschränkungen“ der „Mobilität von Personen und Gütern … bei freier Wahl des Verkehrsmittels … für alle Bevölkerungsschichten“ nicht ganz entsprechen dürften, wäre auch bei schwierigen Lichtverhältnissen erkennbar.

Ja, mach nur einen Plan
sei nur ein großes Licht
und mach dann noch 'nen zweiten Plan
gehn tun sie beide nicht.

- Bertolt Brecht, Dreigroschenoper